Der Förderverein

Der Förderverein Kloster-Schlosskomplex Dargun e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Sicherung der Schlossruine und den Wiederaufbau der Kloster-Schloss-Anlage in Dargun zu fördern. Diese Förderung geschieht durch die Beschaffung von Geldern zur Sicherung der Ruine und zum Wiederaufbau der Kloster-Schloss-Anlage sowie durch Einwirken auf Behörden, Institutionen, Unternehmen und Privatpersonen, damit diese ihrerseits auf die Erhaltung des Kulturdenkmals für die Nachwelt eintreten.

Der Förderverein, gegründet am 7. März 1991, ist ein erfolgreicher Verein in Mecklenburg- Vorpommern mit zur Zeit 74 Mitgliedern in ganz Deutschland.

Stiftertreffen im Juni

Vor dem Hintergrund der 840. Wiederkehr der Erstgründung des Darguner Zisterzienser- Klosters im Jahre 1172 möchten wir ein Treffen mit allen Freunden, Förderern und Stiftern der Darguner Kloster- Schlossanlage ausrichten. Die Veranstaltung soll zeitnah mit dem Gründungsdatum, und zwar am Freitag, den 29. Juni 2012 stattfinden.

Fernsehen zu Gast

Anfang 2012 besuchte der Neubrandenburger Fernsehsender neu'eins die Kloster- und Schlossanlage Dargun für Dreharbeiten. Das Ergebnis können Sie hier sehen.

Wappen restauriert

Fotoarchiv Eschenburg, Warnemünde

Das herzogliche Wappen am Mittelrisaliten der Kloster- und Schlossanlage Dargun erstrahlt in neuem Glanz. Dazu wurde das Sandsteinwappen in den vergangenen Monaten aufwendig restauriert. Die farbig gehaltetenen Felder symbolisieren die sieben Landesteile Mecklenburgs. Der Stier mit roter Zunge steht für das Herzogtum Mecklenburg, der Greif daneben für die Herrschaft Rostock. In der mittleren Reihe finden sich von links nach rechts ein quer geteiltes Feld mit Greifen für das Fürstentum beziehungsweise Bistum Schwerin, ein rot-goldener Schild für die Grafschaft Schwerin und ein Kreuz mit Krone für das Fürstentum bzw. Bistum Ratzeburg. In der unteren Reihe verkörpern der Frauenarm mit Ring die Herrschaft Stargard und der Stier mit silbernen Hörnern das Fürstentum bzw. die Herrschaft Werle.

1673 wurde der Westflügel der Schlossanlage komplett im Stil des Barock umgestaltet. Dabei entstand auch der Risalit mit dem Wappen in 15 Metern Höhe. Herzog und Bauherr Gustav Adolf von Mecklenburg-Güstrow nutzte die Anlage als Jagdschloss und Nebenresidenz beziehungsweise verschrieb sie seiner Ehefrau Magdalena Sybilla als deren Witwen-, sprich Versorgungssitz.

Endspurt bei Gewölbesicherung

59 Gewölbeansätze galt es, mit Kupferblechen abzudecken und somit gegen Witterungseinflüsse zu sichern. Viel Arbeit, denn jeder Gewölbeansatz brachte eigene Anforderungen mit sich. Doch nun ist ein Ende der Sicherungsarbeiten in Sicht.

Erhaltung von Renaissancemalerei

In dieser Größenordnung in Norddeutschland einmalig ist der Aussenputz am Ostflügel aus der Zeit der Renaissance. Für Fachleute ist er eine kleine Sensation. Ca. 1615 wurde der Putz dort dünn aufgetragen. Eingeritzte Muster dienten als Vorlage für Fassadenmalereien. Diamantquader mit schwarz abgesetzten Schattierungen vermittelten einst den Eindruck von Räumlichkeit. Perlbänder unterteilten den Ostflügel in einzelne Geschosse. Bei seitlich einfallendem Licht lassen sich noch heute Reste der einstigen Farbgebung erkennen.

Nun sollen die Bossenmalereien gesichert und für die Nachwelt erhalten werden. Dafür bewilligte die Europäische Union 14.000 Euro aus dem Leader+ Programm.